Archiv der Kategorie: Ponyamory

Was heißt das? Wie kann man ponyamorös leben, und warum hat das nichts mit Sodomie im engeren Sinne zu tun, im weiteren, dann aber doch?

What is ponyamory?

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What is ponyamory?

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Ponyamory is a concept for the community of  ponies, who can´t take serious concepts seriously, although experiencing their seriousity day by day.

Ponyamory is about declaring that yourself and your friends are cute little ponies. It´s not about denying reality, it´s about making it colourful, adoreable and awsome.

Ponyamory knows only one essence or actuality, which is the actuality of ponity. It will accept any other definition, ponies give themselves, but it will keep seing the latently maintaining pony inside everypony.

Ponyamory is for everypony that sees itself included in the concept of „everypony“, as it is for everypony else.

Ponyamory loves love, the world, everypony who loves the world, everypony who loves love, everypony who loves everypony and finally everypony.

Ponyamory opposes a hierarchic ranking of relationships or ponies as well as any attempt to kill time by defining a time-ignoring and inflexible model of love, relationship or kind of relationship.

Ponyamory knows that friendship is magic. It also knows that magic without friendship is nothing but narcism.

Ponyamory is a wooden spoon, permanently hitting the balls of pickup in a soft and tickling way, until it may one day understand, that friendship ain´t the wooden spoon but the game pickup misinterpreted successfully.

Ponyamory is not focused on sexuality, it doesn´t care if you have sex, want sex or don´t like sex at all.

Ponyamory is not focused on gender, it doesn´t care if you have gender, want gender or don´t like gender at all.

Ponyamory is not sodomy in the sense of having sex with animals. It nontheless remains sodomy in the older, broader meaning, which covered all kinds of queers, perverts and sexual freaks, for everypony will be believed to be a freak if it strongly believes in its ponity or even tries to enlighten anypony about it.

Ponyamory doesn´t claim to know about the real world. It just claims to be able to cope with it.

Ponyamory is not post-gender. It is a way of coping with gender, heteronormativity, capitalism, racism and all the other structures anypony may refer to as the „Gesamtscheiße“.

Ponyamory is also a way of reflecting readymade relationships and the time spent watching TV-shows for little girls.

Ponyamory is somewhere halfway between „free love“ and „free hugs“.

Ponyamory is not opposed to Brony-culture, but critizises it for taking and closing spaces unconciously by defending their gender identity, which is a very understandable thing in the present situation of a society, which keeps ignoring their ponity.

Ponyamory won´t give you rules to structure your life according to, it will give you a warm hug, a hot cup of tea and some kind of decent conversation about bubbles and stuff.

Eine ungewöhnliche Begegnung

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Treffen sich ein Dispositiv und ein Pony. Sagt das Pony: „Hüüüh“ Das Dispositiv guckt ganz komisch. „Was bist du denn? Ich kann dich garnicht einordnen.“ „Ich bin ein Pony!“, sagt das Pony „Ich suche nach saftigen Weiden und son Kram. Aber so abstrakten Figuren wie dir begegnet man auch selten. Was bist du denn?“ „Ich bin ein Dispositiv!“ sagt das Dispositiv stolz und macht ein Dispositivgeräusch. „Das Geschlechtsdispositiv, um genauzusein. Die Menschen sind irgendwann auf den Trichter gekommen, dass nur die Hälfte von ihnen Kinder bekommen kann. Dann haben sie mich damit beauftragt, alle neuen Menschen, die geboren werden in diese Kategorien einzuordnen, damit man das besser erkennen kann. Ich muss dann hinterher auch immer kontrollieren, ob die das auch einhalten.“ „Hui.“, sagt das Pony. „Das hört sich aber ganz schön anstrengend an. Ordnest du auch Ponies ein?“ „Das macht ein anderes Dispositiv, aber es hat gerade Mittagspause, also pass auf, dass es dich nicht sieht. Eigentlich dürftest du hier garnicht sein, glaube ich.“
Das Pony wird etwas nervös und schaut sich um. „Wenn ihr ständig alle kontrolliert, ihr Dispositive, warum sieht man euch dann so selten?“ fragt es. „Das steht in unserem Arbeitsvertrag.“ das Dispositiv wird etwas ernster. „Wir müssen uns im Hintergrund halten, weil wir die Leute sonst in ihrem Stolz kränken würden. Wenn sie uns sehen, wollen sie oft nichts mehr von uns wissen. Viele werden auch aggressiv und wollen sich rächen, wenn sie uns die Schuld an irgendwas geben können. Neeenee… Das ist schon besser so wie es ist.“ Das Pony nickt verständnisvoll. „Eigentlich…“ Das Dispositiv zögert und sieht nachdenklich aus. „Eigentlich wollte ich auch nie ein Dispositiv werden. Eigentlich wollte ich Holzfäller sein. In Kanada. Aber irgendwann wollte ich dann was Sicheres, wo man gestalten kann und gefordert ist und so… Und jetzt häng ich da irgendwie drin… Ich mach das ja auch irgendwie gerne, weißt du… Und ich denke mir, dass ich das auch gut mache. Die Leute kommen alle klar damit, wie ich das mache. Und sie haben sich daran gewöhnt. Wenn jetzt ein anderes Dispositiv meinen Job macht, hätte ich Angst, dass es zu streng mit ihnen ist. Verantwortung, weißt du?“
Das Pony ist verwirrt, aber es hat keine Zeit, richtig darüber nachzudenken. „Mist!“ zischt das Dispositiv. „Da hinten kommt das andere Dispositiv, vor dem ich dich gewarnt hatte. Du musst dich verstecken!“ „Aber wo denn?“, das Pony bekommt Angst. „Da vorne ist eine kleine Lücke zwischen den Geschlechtern, wo ich die Leute immer reinpacke. Ich bin da in letzter Zeit öfters drüber gestolpert, und du passt da ziemlich genau rein. Komm. Beeil dich!“
Das Pony macht, was ihm geraten wird. Und es passt wirklich ziemlich gut in diese Lücke hinein. „Warum,“ fragt es sich, „ist hier bloß eine Ponygroße Lücke zwischen den Geschlechtern?“ Dann sieht es den Tunnel.

tbc